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Beobachtungen des Autors "weserstolz" um Vorkommnisse rund um den SV Werder Bremen. Von hintergründig, analytisch bis hin zu völlig voreingenommen im Sinne von Werder natürlich 
Schmeissen KATS bei Werder hin?Klaus Allofs und Thomas Schaaf (KATS) sind DAS Gesicht von Werder. Jetzt brodelt es aber bei Werder schon vor dem Start in die Saison 2011/12 schon wieder gewaltig! Eigentlich wollte man nach der katastrophalen letzten Saison mit Platz 13 wieder oben angreifen. Aber für neue Spieler geschweige denn "Stars" fehlt anscheinend kompplett das Geld. Ohne Teilnahme an der Champions League fehlen Werder 25 Mio Euro in der Kasse. Weil die Spieler aber weiter auf Champions-League-Niveau verdienen, dazu der Stadionumbau 16,5 Mio mehr kostet als veranschlagt (insgesamt 76,5 Mio), ist die Kasse komplett leer. Dies, obwohl Grossverdiener wie Frings und Jensen schon nicht mehr auf der Gehaltsliste stehen. Werder scheint total klamm zu sein, nach etlichen Jahren mit Champions-League, UEFA-Pokal Finale, Erfolgen im DFB-Pokal, und sicherlich auch guten Zuschauer- und TV-Einnahmen. Darüber hinaus wurden auch Spieler wie Diego (rund 25 Mio) und Özil (rund 18 Mio) verkauft - natürlich wurden auch einige für Werder-Verhältnisse teure Spieler geholt, trotzdem resultiert auch hier ein satter Transferüberschuss. Wie also kann Werder so klamm sein? Einerseits sind sicher mit den Erfolgen auch die Gehälter der Spieler (und des Managements) gestiegen. Das allein kann aber keineswegs eine Erklärung sein. Dazu kommt der Stadionumbau, der letzten Endes rund 77 Mio kosten soll, 16.5 Mio mehr als veranschlagt. Auch wenn es von der Geschäftsführung immer verneint wurde, dass dies das Werder-Budget letzten Endes massiv belasten würde, musste jedem klar sein. Bis vor kurzem wurde jedenfalls auch immer betont, Werder könne auch ein Jahr ohne Einnahmen aus dem internationalen Geschäft die jetztige Struktur zusammen halten - eine Aussage, die sich aktuell in aller Schärfe von selber widerlegt. In der Summe scheinen diese Gründe für die finanzielle Misere nicht ausreichend zu sein, weshalb zuletzt sogar Gerüchte die Runde machten, Werder (resp. die GL / Vorstand) hätten grosse Summen Geldes (20 Mio) in riskanten finanziellen Transaktionen verloren. Man wird (hoffentlich) sehen, was an diesem Gerücht dran ist, im Sinn von Werder hoffentlich nichts. Jedenfalls, durch das langfristige Fehlen der Abwehr-Stars Naldo (Knieprobleme), Mertesacker (Ferse), Silvestre (Knie) und Prödl (Sehnenriss) muss Werder unbedingt einen Innenverteidiger verpflichten. Mit Neuzugang Andreas Wolf steht nur ein erfahrener Abwehrspieler zur Verfügung. Aber die Kassen sind leer, so leer, dass selbst ein Leih-Geschäft mit Verteidiger Sokratis Papastathopoulos (23) vom FC Genua über rund 600 000 Euro nicht zu stemmen ist. Allofs – und auch Schaaf – sind sauer, weil sie deshalb wegen vier verletzter Innenverteidiger die Abwehr mit Amateuren bestücken müssen. Auch die Verpflichtung eines weiteren Spielers (Ignjovski) für die Defensive steht in der Schwebe, dies obwohl dieser Spieler sogar schon den Sportcheck absolviert und bestanden hat. Grund hierfür ist der Aufsichtsrats-Boss Willi Lemke: Dieser verweigert eine weitere Verschuldung. Er fordert, dass zunächst Spieler verkauft werden müssen, damit wieder Geld für neue Spieler da ist. Vor einem halben Jahr hatte Lemke Allofs eine Vertragsverlängerung über 2012 hinaus angeboten. Weitere Gespräche hat es bisher nicht gegeben. Weder über Gehalt, noch über die Dauer. Dahinter steckt auch der seit Wochen andauernde Streit mit Aufsichtsrats-Boss Lemke über die Finanzen. Allofs spricht Sätze aus, die vor kurzem noch undenkbar waren. Beispiel: „Wenn es einfach nicht mehr passen sollte, dann wäre es zum Wohle des Vereins ratsam, dass die Verträge nicht weiterlaufen.“ Heisst: Werders Sportdirektor und auch Trainer Thomas Schaaf (beide haben noch Vertrag bis 2012) zweifeln anscheinend an einer Zukunft in Bremen! Allofs vielsagend: „Es kommt darauf an, wie das Zusammenspiel funktioniert. Es ist eine Probe für alle!“ An Vertragsverhandlungen denkt der Sportdirektor jedenfalls erst einmal nicht. „In der letzten Saison gab es eine Trainer-Diskussion. Auch ich wurde infrage gestellt. Da macht es keinen Sinn, nun zu verhandeln.“ Im Sinne von Werder ist jedenfalls zu hoffen, dass die KATS-Ära nach 12 Jahren nicht zu Ende geht, schon gar nicht auf diese unwürdige Art und Weise! 2 CommentsHilft Werder nur noch ein neuer Trainer?Werder rauscht ungebremst Richtung 2. Liga. Das peinliche und unfassbare 0:4 beim HSV war die dritte Pleite in der Rückrunde. Werder konnte von sechs Spielen nach der Winterpause nur zum Auftakt gegen Hoffenheim (2:1) gewinnen, durch einen Frings-Freistoss in der Nachspielzeit. Besonders auswärts spielt Werder wie ein Absteiger. Ohne Ideen, ohne Plan – und das schlimmste: ohne Aufbäumen. Werder 2010/11 kann das Spiel nicht mehr machen, aber Werder kann auch nicht mal mehr auf Konter spielen. Werder ist torungefährlich. Die Vorbereiter der wenigen Torchancen heissen im Moment fast immer Glück und Zufall. In den letzten 7 Auswärtsspielen holte der Pokalsieger von 2009 ganze 2 Punkte, bei einem Torverhältnis von 1:20. In der Auswärtstabelle ist Werder mit 7 Punkten auf Platz 16. Nur Stuttgart und Köln (beide 6 Zähler) sind einen Tick schlechter. Letztes Jahr war Werder noch das beste Auswärtsteam der Liga. Trotz der Katastrophen-Bilanz hält man in Bremen an Trainer Thomas Schaaf (49). Viele Liga-Kollegen bewundern Werder dafür. Denn die Bremer sind überzeugt, mit Schaaf die Kurve zu kriegen. Manager Klaus Allofs unterstrich auch nach dem Debakel in Hamburg: „Der Trainer steht nicht zur Disposition. Wir arbeiten auch in Zukunft mit ihm zusammen. Es gibt keinen Trainer, der aus dieser Mannschaft mehr rausholen kann.“ Allofs nach der Hamburg-Pleite: „Wir haben haarsträubende Fehler im Defensiv-Verhalten gemacht und sind nicht in der Lage, gefährlich nach vorne zu spielen.“ Der Vorstandsboss knallhart: „Viele Spieler haben gezeigt, dass sie nicht in diese Mannschaft gehören.“ Aber er sagt auch: „Wir können nicht die Mannschaft auswechseln." Ist das wirklich so? Rund ums Weserstadion in Bremen wird längst über einen Trainerwechsel diskutiert. Um eine neue Situation zu schaffen, um neue Reizpunkte zu setzen. So wie es in Bremen im Mai 1999 der Fall war, als die Mannschaft unter Felix Magath auch im Abstiegskampf steckte. Voller Blockaden. Damals wurde Schaaf Werder-Trainer und sorgte für einen grossen Aufschwung. Hilft Werder jetzt wieder nur noch ein Trainer-Wechsel? Die Mannschaft liefert seit Monaten desolate Leistungen ab. Lösungen für die Krise scheinen nicht in Sicht. Der Trainer wirkt ratlos, wiederholt sich. Immer wieder heisst es, Schaaf würde die Spieler nicht mehr erreichen. Er spreche ihre Sprache nicht mehr, neidische Blicke gingen Richtung Dortmund (Klopp) und Mainz (Tuchel). Werders Torverhältnis (28:48) ist unterirdisch - von allen Abstiegskandidaten hat nur Gladbach eine schlechtere Bilanz (-24). Wie es in den nächsten Spielen besser werden soll, kann keiner wirklich beantworten. Es wirkt wirklich so, als wenn nur ein neuer Trainer dieser leblosen Mannschaft neues Leben einhauchen könnte. 0 CommentsDie Werder-WunderKeine andere deutsche Mannschaft hat in den vergangenen 25 Jahren so viele unvergessliche Fussball-Schlachten auf Europas Fussball-Bühne abgeliefert - und wie sollte es anders sein, immer war Thomas Schaaf auf die eine oder andere Weise involviert Gegen Spartak Moskau - 4.11.1987 Gegen Dynamo Berlin - 11.10.1988 Gegen den SSC Neapel - 6.12.1989 Gegen Anderlecht - 8.12.1993 Gegen Olympique Lyon - 4.12.1999 Gegen den AC Mailand - 26.2.2009 Gegen Sampdoria Genua - 24.8.2010 0 CommentsKlubranking: Werder unter den Top 5Jetzt hat die IFFHS (International Federation of Football History & Statistics) ihre aktuelle Klub-Weltrangliste herausgegeben. Ergebnis: Werder unter den 20 besten Klubs der Welt auf dem vierten Platz. Bester deutscher Klub ist Bayern auf Platz 3 – hinter dem FC Barcelona und Inter Mailand, die sich mit gleicher Punktzahl den ersten Platz teilen. Aber wie errechnet sich das Ranking? Zwischen August 2009 und Juli 2010 wurden alle Resultate in der Liga, dem nationalen und dem internationalen Pokal gewertet. Die Bayern (Meister und Pokalsieger) und Werder (Dritter und Pokalfinalist) erreichten so die höchsten Punktzahlen der deutschen Klubs. 0 CommentsWerder schafft Umsatz-RekordWerder Bremen gehört im Ranking der Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft Deloitte zu den zwanzig umsatzstärksten Fußball-Klubs der Welt. Die Grün-Weissen belegen vor Borussia Dortmund Rang 17. Dabei schaffte Werder mit 114,7 Millionen Euro eine Vereins-Bestmarke, was vor allem auf den Einzug in das UEFA-Pokalfinale und den DFB-Pokalsieg zurückzuführen ist. Die Zahlen stammen nach Angaben der Wirtschaftsprüfer aus der Spielzeit 2008/2009 und basieren auf veröffentlichten Jahresbilanzen und weiteren verlässlichen Quellen. Trotz der weltweit schwierigen Wirtschaftslage verzeichneten elf Klubs Umsatzsprünge. Umsatzstärke ist allerdings nicht gleichbedeutend mit Profitabilität. Viele Vereine schieben immense Schuldenberge vor sich her. Der FC Bayern München blieb auf Platz vier, der Hamburger SV verbesserte sich von Position 15 auf 11, und der FC Schalke 04 ist 16. Insgesamt erwirtschafteten die 20 Klubs 3,9 Milliarden Euro, rund 26 Millionen Euro mehr als in der Saison davor. Als erster Verein durchbrach Real Madrid die 400-Millionen-Umsatzmarke und kam auf 401,4 Millionen Euro. Reals Erzrivale FC Barcelona rückte mit 365,9 Millionen Euro Umsatz auf Rang zwei vor. Dennoch wird die zum 13. Mal erstellte Liste weiter von den englischen Vereinen dominiert. Sieben Premier-League-Klubs schafften den Sprung unter die Top 20. Am umsatzstärksten aus der finanzkräftigsten Liga Europas war erneut Manchester United (327,0) als Dritter, verlor allerdings einen Platz. Trotz der Spitzenpositionen der beiden spanischen Traditionsklubs unterstreicht die englische Premier League ihre wirtschaftliche Dominanz im europäischen Fussball. 0 CommentsWerder ReloadedDie neue Spielsaison fing quasi so an, wie die alte Saison aufgehört hatte, wie es in den letzten Jahren häufig der Fall war: Werder kassiert(e) viele Tore. Jetzt, nachdem schon rund ein Viertel in der Liga absolviert sind, und auch der DFB-Pokal und die Europaliga voll am laufen sind, kann das Fazit nur lauten: Werder hat sich gewandelt, spielt mehr erfolgs- statt spektakelorientiert 0 CommentsSaisonrückblick 08/09 - Teil 1Start in die Saison Der Start in die Saison verlief torreich - 3:9 im Pokal gegen Oberligisten Eintracht Nordhorn. Allerdings war da schon ersichtlich, wo der Schuh drücken würde, bei drei Gegentoren gegen einen Oberligisten. Trotz der neun Tore befand sich Klaus Allofs aber auf Stürmersüche, später konnte der Zuzug von Claudio Pizarro vermeldet werden, der für ein Jahr von Chelsea ausgeliehen wurde. Der Start in die Meisterschaft misriet total, nach drei Spielen und lediglich zwei Unentschieden stand der schlechteste Start seit neun Jahren fest. Champions League & Meisterschaft Die Champions-League Auslosung beschied Werder eine relativ leichte Gruppe mit Inter Mailand, Panathinaikos Athen und Anorthosis Famagusta. Gleich zum CL-Auftakt gab es aber nur ein Unentscheiden im Heimspiel gegen Famagusta. Dann allerdings folgte in der Meisterschaft der grosse Auftritt von Werder in München, wo die Bayern in der heimischen Arena mit 5:2 besiegt werden konnten - zwischenzeitlich stand es sogar 5:0 für Werder. In der CL resultierte ein weiteres Unentschieden bei Inter Mailand, ebenfalls gegen Panathinaikos in Athen, im DFB-Pokal erreichte Werder die nächste Runde. In der Meisterschaft hingegen setzte es weitere Niederlagen bei einigen Unentschieden, Werder schien in der Krise. Frühes Aus in der Champions League Dieser Eindruck setzte sich bei der 0:3 Heimiederlage in der CL gegen Panathinaikos Athen fort und konnte im folgenden in den nächsten Meisterschaftsspielen nicht entkräftet werden, im Gegenteil. Auch im fünften CL-Spiel gegen Famagusta konnte kein Sieg verbucht werden, so stand das dritte Vorrunden-Aus in der Champions League in Folge bereits früh fest. In der Meisterschaft verlor Werder mit 0:1 beim bisherigen Schlusslicht KSC (vorher 9 Spiele sieglos) – und danach komplett die Nerven - Diego und Pizarro sahen beide nach Tätlichkeiten die rote Karte. Im letzten CL-Spiel gegen Inter Mailand gelang dann aber entlich der erste Sieg, was immerhin den Einzug in den UEFA-Pokal ermöglichte und Werder das Überwintern in einem internationalen Wettbewerb sicherte. Durchstart im UEFA-Cup und DFB-Pokal Die Auslosung im UEFA-Cup bescherte Werder mit dem AC Mailand ein Hammerlos, im UEFA-Pokal gelang mit dem Sieg in Dortmund der Einzug ins Viertelfinale - Revanche für das unglückliche Aus vor vor einem Jahr. In der Meisterschaft stürzte Werder hingegen immer tiefer ins Mittelmass, nachdem aus vier Partien nur ein Unentschieden resultierte. Im UEFA-Cup lief es hingegen viel besser, wo man den AC Mailand eliminieren konnte - danach adelte Mailands Trainer Ancelotti Werders Leistung. Im DFB-Pokal gelang der Einzug ins Halbfinale nach dem deutlichen Auswärtssieg (2:5) gegen Wolfsburg, dem stärksten Heimteam in der Liga. Im UEFA-Cup gelang Werder über St. Etienne der Einzug ins Viertelfinale. In der Liga weiterhin höchstens Mittelmass, gelang Werder im UEFA-Cup über Udinese Calcio hingegen der Einzug ins Halbfinale. Weiter gehts im zweiten Teil. 0 CommentsSaisonrückblick 08/09 - Teil 2Nord-Derby Wahnsinn Dies hatte die einzigartige Konstellation mit vier Nord-Derby innert neunzehn Tagen zur Folge, da sowohl im DFB-Pokal als auch im UEFA-Cup der Hamburger SV der Gegner war. Das erste Nord-Derby, im DFB-Pokal, entschied Werder im Elfmeterschiessen mit 4:2 für sich, wo Keeper Tim Wiese mit drei gehaltenen Elfmetern zum grossen Helden avancierte - Werder stand im DFB-Pokal Finale. Die Meisterschaft geriet so immer mehr zur Nebensache, da aus der gefestigten Position im Mittelfeld das Minimalziel eines Tabellenplatzes, der zum UEFA-Cup im Folgejahr berechtigte, nicht mehr erreicht werden konnte. So standen die nächsten Spiele gegen den HSV im UEFA-Cup im Fokus. Das erste Spiel im heimischen Weserstadion ging allerdings mit 0:1 verloren, eine weitere Niederlage auswärts gegen Köln in der Liga folgte. Im Rückspiel allerdings im UECA-Cup in Hamburg lieferte Werder ein begeisterndes Spiel, und setzte sich schliesslich völlig verdient mit 3:2 durch - Werder stand im Final des UEFA-Cup. Im vierten Nord-Derby schliesslich gegen den HSV (in der Meisterschaft) gelang Werder der dritte Sieg und demonstrierte so eindrücklich, wer die Nummer 1 im Norden ist. Fokus UEFA-Cup und DFB-Pokal In der Folge zeigte sich in der Liga deutlich, dass Werder den Fokus klar auf die beiden Endspiele legte, obwohl man das natürlich so nicht kommunizieren wollte. Die Ergebnisse waren dementsprechend, die Liga wurde auf dem 10. Platz abgeschlossen - der schlechtesten Platzierung seit Thomas Schaaf das Traineramt vor 10 Jahren übernahm. UEFA-Cup Finale Am 20. Mai spielte Werder im UEFA-Cup Finale gegen Schachtjor Donezk. Leider konnte die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt an die im UEFA-Cup zuvor gezeigten Leistungen anschliessen. Das Spiel ging zwar glücklich in die Verlängerung, dort aber mit 1:2 verloren. Das Fehlen von Diego und Almeida (beide gesperrt) und Per Mertesacker (verletzt) machte sich dann doch zu stark bemerkbar und konnte nicht kompensiert werden. DFB-Pokal Finale Nach dem Tiefschlag des verlorenen UEFA-Cup Finals blieb Werder aber nur gut eine Woche Zeit, um sich für das DFB-Pokal Final in Berlin vom 30. Mai gegen Bayer Leverkusen wieder fitzumachen. Im Spiel zeigte sich bald, dass die gut gelungen war, Werder dominierte und bestimmte das Spiel über weiter Strecken und gewann folgerichtig durch einen Treffer von Mesut Özil mit 1:0. Am Ende feierte Werder den 6. Sieg im 9. Pokalfinale. Einmalig: Sie hatten im gesamten Wettbewerb (6 Spiele) kein einziges Heimspiel! Durch den Sieg im DFB-Pokal sicherte sich Werder die Teilnahme an der neu gebildeten Europaliga (dem Nachfolger des UEFA-Cup). Saisonbilanz Die Bilanz dieser Saison: In der Liga der 10. Platz, das Finale im UEFA-Cup und der Sieg im DFB-Pokal. Zuletzt konnte eine eigentliche misslungene Saison doch noch zum Guten gewendet werden. Allerdings steht auch ein Umbruch bevor: Werder muss den Abgang von Spielmacher Diego (geht zu Juventus Turin) und dem langjährigen Kapitän Frank Baumann verkraften, der seine aktive Karriere beendet. Baumann wird allerdings per 1.1.2010 Klaus Allofs als Assistent der Geschäftsleitung Werder Bremen weiterhin zur Verfügung stehen. 0 CommentsDie Sache mit dem DruckDie Derby-Wochen sind vorbei, es ist Zeit Bilanz zu ziehen. Drei der vier Duelle zwischen Werder und dem HSV haben die Grün-Weissen für sich entscheiden können - Werder steht sowohl im DFB-Pokal als auch im UEFA-Cup im Endspiel. Das ist hochverdient, vor allem das UEFA-Cup Finale musste aber teuer erkauft werden. Diego wird im Final gelbgesperrt fehlen, Alemeida ebenfalls, und Mertesacker wird nach einer unfairen Attacke verletzungsbedingt wohl ebenfalls nicht mehr auflaufen können. 0 CommentsTim RieseWerder steht im Finale des DFB-Pokals, was umgekehrt bedeutet, dass Werder das erste der vier Nord-Derbis für sich entscheiden konnte. Die Grün-Weissen haben dabei bemerkenswertes vollbracht: Sie haben den Einzug ins Finale geschafft, ohne dass sie dabei ein einziges Mal Heimrecht geniessen konnten - alle Spiele wurden auswärts, gegen teils nahmhafte Gegner, bestritten und auch gewonnen. So könnte Werder also am 30. März der erste DFB-Pokalsieger werden, der alle Spiele auswärts bestreiten musste - den schliesslich findet ja auch das Finale auswärts, nämlich in Berlin, statt. Der Sieg ging vollends in Ordnung, Werder war dem HSV fast über die gesamten 120 Minuten deutlich überlegen, vor allem aber auch in der Spielanlage und -gestaltung. Werder agierte wie eine Heimmannschaft, nahm das Heft von der ersten Minute an in die Hand und liess den Gegner laufen. Einzig die schlechte Verwertung der Chancen und mangelnde Konsequenz im Abschluss ermöglichten es dem HSV, sich zuerst in die Verlängerung und dann noch ins Elfmeterschiessen zu retten. Und dort ragte einer aus dem ingesamt guten Kollektiv deutlich heraus: Tim (Riese) Wiese. Er parierte schon den ersten Schuss in der regulären Spielzeit beim 1:1 hervorragend, was er dann aber im Elfmeterschiessen zeigte, war Extraklasse. Vor dem Derby hatte er die Stimmung durch seine Meinungsmache noch angeheizt, wofür er über das gesamte Spiel den auch ausgepfiffen wurde - er liess seinen Sprüchen dann aber auch Taten folgen. Bereits beim ersten Elfer ahnte er die richtige Ecke, der Schuss war aber (noch) unhaltbar. Die nächsten drei Elfer antizipierte er allesamt und parierte in herausragender Weise, was Werder wiederum das Finale sicherte, wo am 30. Mai Leverkusen wartet - dank Riese Wiese, letzten Endes. 0 Comments |
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